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	<description>Ein weiterer Rolf-lohrenz.de Blog</description>
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		<title>Autoren-Workshop an der Neuköllner Oper</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 17:03:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Lohrenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Dramatik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter dem Titel &#8220;Schreiben über Differenz&#8221; bieten die Neuköllner Oper und die Bundeszentrale für politische Bildung, jungen Dramatikerinnen und Dramatikern die Möglichkeit, sich für die Teilnahme an einem Schreib-Workshop zu bewerben. Der Workshop findet vom 27. bis 30. Oktober 2010 in Berlin statt und wird von dem deutsch-türkischen Schriftsteller und Theaterautor Feridun Zaimoglu und Bernhard [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel<strong> &#8220;Schreiben über Differenz&#8221;</strong> bieten die <a href="http://www.neukoellneroper.de/" target="_blank">Neuköllner Oper</a> und die Bundeszentrale für politische Bildung, jungen Dramatikerinnen und Dramatikern die Möglichkeit, sich für die Teilnahme an einem Schreib-Workshop zu bewerben. <strong>Der Workshop findet vom 27. bis 30. Oktober 2010 in Berlin</strong> statt und wird von dem deutsch-türkischen Schriftsteller und Theaterautor<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feridun_Zaimoglu" target="_blank"> Feridun Zaimoglu</a> und Bernhard Glocksin, dem Künstlerischen Leiter der Neuköllner Oper, geleitet. Die Nachwuchsautoren sollen angestiftet werden, eigene Geschichte(n) über die Erfahrung von Differenz oder aus der Erfahrung von Differenz zu erzählen und weiterzuentwickeln und dabei die Möglichkeit von Musik im Text zu erforschen.</p>
<p>Die Bewerber sollten Autoren/Autorinnen mit &#8220;Migrationshintergrund&#8221; sein oder aber über Erfahrungen mit Diversität verfügen, die sie textlich gestalten wollen.</p>
<p><strong>Das Programm bietet unter anderem:</strong></p>
<p>- Einen intensiven, nichtöffentlichen und praxisorientioerten Workshop mit den Autoren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feridun_Zaimoglu" target="_blank">Feridun Zaimoglu</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_von_D%C3%BCffel" target="_blank">John von Düffel</a> sowie der Komponistin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sinem_Altan" target="_blank">Sinem Altan</a><br />
- Eine musikalische Abschlusspräsentation der entstandenen Texte, eingerichtet von dem Autor/Regisseur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nuran_David_%C3%87al%C4%B1%C5%9F" target="_blank">Nuran David Cali</a>s und dem Musiker <a href="http://www.myspace.com/vivanbhatti" target="_blank">Vivan Bhatti</a>. Diese findet vor Theatermachern, Fachleuten und einem breiten Publikum an der Neuköllner Oper statt.<br />
- Einen Besuch der Vorstellung &#8220;<a href="http://www.berlin-buehnen.de/-/oper/6971108" target="_blank">Tango Türk</a>&#8221; an der Neuköllner Oper mit einem anschließenen Gespräch.</p>
<p>Bewerben können sich junge Autorinnen und Autoren, die ihre Lebenssituation &#8211; sei es aufgrund ihrer Herkunft, ihrer sozialen Lage oder ihres Werdegangs etc. &#8211; in den Texten der neuen Dramatik bislang nicht ausreichend repräsentiert sehen und diese Erfahrung literarisch verarbeiten.</p>
<p><strong>Die ausgewählten Teilnehmer erhalten ein Stipendium, dass folgende Leistungen umfasst:</strong></p>
<p>- Kosten für die Teilnahme an dem Workshop<br />
- Unterkunft und Verpflegung während des gesamten Zeitraumes<br />
- anteilige Reisekosten</p>
<p>Insgesamt werden acht Stipendiatenplätze vergeben. Die Anwesenheit während des gesamten Zeitraumes ist notwendig. Die Bewerbung mit künstlerischem Lebenslauf und entweder einem noch nicht aufgeführten Stück in deutscher Sprache (einzureichen ist eine detailiierte Inhaltsangabe und eine Auswahl von 2-3 aussagefähigen Szenen) oder (für den Fall eines noch nicht abgeschlossenen Schreibprojektes) ein genaues Treatment/Stückbeschreibung plus 2-3 ausgeschriebenen Szenen.</p>
<p>Bewerben kann man sich bis zum <strong>27. September 2010:</strong></p>
<p><strong>Neuköllner Oper e.V.<br />
&#8220;Schreiben über Differenz&#8221;<br />
z.Hd. Lea Jürß<br />
Karl Marx Str. 131-133<br />
12043 Berlin</strong></p>
<p>Es gilt der Eingangsstempel. Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt bis zum 10. Oktober 2010.<br />
Viel Spaß und Erfolg!</p>
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		<title>Rocky Horror Show</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 11:03:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Von 1973 bis 2009 – Ein time warp durch die Jahre Ein Gastbeitrag von Caliban And that’s how it all began Als man mich bat, einen Artikel über die “Rocky Horror Show” zu verfassen, da musste ich doch sehr schmunzeln. Unwissend hatte man damit bei mir  in ein Wespennest gestochen. Ich erinnere mich noch genau, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><strong>Von 1973 bis 2009 – Ein time warp durch die Jahre<br />
</strong><strong>Ein Gastbeitrag von </strong><a href="http://calibanblog.de" target="_blank"><strong>Caliban</strong></a></p>
<p><strong><em>And that’s how it all began</em></strong></p>
<p>Als man mich bat, einen Artikel über die “Rocky Horror Show” zu verfassen, da musste ich doch sehr schmunzeln. Unwissend hatte man damit bei mir  in ein Wespennest gestochen. Ich erinnere mich noch genau, wie ich im zarten Alter von 11 Jahren in der Vororts-Familienvideothek stand, und diese blutroten Lippen auf dem Cover fasziniert betrachtete. Auf der Rückseite war neben dieser seltsamen Gestalt in Strapsen der wunderbare Satz zu lesen „Wer bei diesem Film ruhig im Sessel bleibt, hat zu heiss gebadet“. Sehnsüchtig wartete ich darauf, endlich 12 zu werden, um mir diesen Film das erste Mal auszuleihen. Irgendwann war es dann soweit, und der kleine Caliban konnte wirklich nicht ruhig im Sessel sitzen bleiben. Fasziniert beobachtete ich das Treiben im durchaus doppeldeutigen Sinn. Und trotz meiner nicht vorhandenen Englischkentnisse wusste ich den zentralen Satz dann doch zu deuten: Don’t dream it, be it.<br />
Jahre lang habe ich dann geträumt, bis ich es dann sein konnte. Und ich glaube, dass ist einer der wichtigsten Punkte, den die Rocky Horror Show ausmacht.</p>
<p><strong><em>Let’s do the time warp again</em></strong></p>
<p>Ich weiss, der letzte Absatz klingt etwas pathetisch. Was will uns die Rocky Horror Show heute, im Jahr 2009 – 36 Jahre nach ihrer Uraufführung noch anderes sagen? Schockierend wie damals wirkt sie beileibe nicht mehr. Das, was damals, zu den Hoch-Zeiten der sexuellen Revolution und der Frauenrechte noch anstößig war – fremdgehen, Gruppensex, Homosexualität, Transvestismus und und und – holt heute niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. Aber trotzdem: Es wird immer eine Gruppe geben, die treu die Show regelmäßig besucht. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Neue Fans, jüngere Fans kommen, und erleben wieder den Zauber dieser einen Nacht, in der Brad und Janet vom –wortwörtlich- richtigen Wege abkommen, und dem Wesen der Dunkelheit, Dr. Frank’n’furter begegnen.  Gehen wir auf eine Reise – a strange Journey – zu ein paar Stationen der Show – und meiner Fan-boy-Zeit.</p>
<p><strong><em>Young and healthy kids</em></strong></p>
<p>Da sind zum einen das bereits erwähnte Paar Brad and Janet. Für den Neuseeländisch-britischen Autor Richard O’Brien sind sie die Vorzeigeamerikaner der fünfziger Jahre. Sie sind die Projektionsfläche für die Zuschauer. Martin Schuster interpretiert dies in dem Buch „Wie Bilder wirken: Psychologie der Kunst“ wie folgt:</p>
<p>Es geht um ein prutianisches amerikanisches Paar (Janet Weiss und Brad Majors), die mit der befreiten, aber auch schöpferischen Sexualität eines außerirdischen Transvestiten konfrontiert wird. Im Verlauf der Handlung wird – wie eine göttliche Schöpfung in sieben Tagen – ein neuer Mensch vollkommener Schönheit nur für die Liebe und Sexualität geschaffen. [...]</p>
<p>Ist dies der reine Grund für den ewigen Erfolg? Für Schuster steht größtenteils die Thematik der Wandlung im Vordergrund. Durch das Aufbrechen verkrusteter Muster sieht der –meist jugendliche Zuschauer – eine Projektion der eigenen, hoffentlich bald erfolgreich gelebten Sexualität.</p>
<p><strong><em>A regular Frankie Fan</em></strong></p>
<p>Mitte der Neunziger ging es dann richtig los. In einer Zeit, in der wir aufgeregt vor den Rechnern saßen und sehnsüchtig beobachteten, wie sich Bilder Zeile für Zeile langsam aufbauten, in der Zeit, in der das Internet noch etwas für Freaks und Technik-Profis war, fand ich dann die ersten Fanclub-Seiten. Voller Faszination las ich von diesen Gruppen rund um den Planeten, die in vollem Kostüm in die Kinos rannten und einfach auslebten, was sie träumten. Ich fing an, erste Briefe zu schreiben. Bereits nach kurzer Zeit reiste ich in die Schweiz und lernte die „Forces of Darkness“ kennen, den schweizer Fanclub. Mit ihnen und dem Mannheimer Kreis an Verrückten ging es dann erstmals in die Museumslichtspiele München. Das Kino, das den Weltrekord im Guiness Buch hält für die häufigste Aufführung eines Filmes: Eben der Rocky Horror Picture Show. Ich erlebte dort mit den verschiedensten Freunden tolle Abende. Der 25. Geburtstag der Show bleibt mir in Erinnerung. Mit voller Presse und Tamtam&#8230; und dem Angebot, im MuLi arbeiten zu können.<br />
ICH im Museumslichtspiele? DEM Kino das für Rocky steht?! Ich war elektrisiert.</p>
<p><strong><em>Over at the Frankensteins Place</em></strong></p>
<p>In der Handlung geht es mittlerweile weit weniger unschuldig zu: Janet geht in die Vollen. Ihr Touch-a-touch-a-touch-Me ist der Aufschrei nach erlebter Sexualität. Vor ihrem Gatten sagt sie schamhaft, sie würde Männer mit zu vielen Muskeln nicht mögen – um kurz darauf extatisch herauszuschreien „I’m a muscle fan“. Brad auf der anderen Seite ist wirklich der zurückhaltende. In dem wunderschönen &#8211; leider für den Film gestrichenen &#8211; Song „Once in a while“ zeigt er sich als die einzige Figur, die wirklich Emotionen birgt. Er ist derjenige, der Kummer leidet, der für einen Zusammenhalt steht. Doch auch er lässt sich -  ebenso wie Janet von der Stimmung und der geballten Sexualität Frank’n’furters einwickeln. Gerade der Name ist hier Programm. Gleich dreifach ist er mit Bedeutung aufgeladen. Frank bedeutet im englischen auch „ehrlich, frei“. Further ist der Förderer. Er ist der Förderer der (sexuellen) Freiheit, aber auch der Ehrlichkeit. Frank lässt keine Bigotterie durchscheinen. Die Anspielung auf Frankenstein ist offensichtlich. Frank’n’Furter ist ebenso der Schöpfer, wie es Frankenstein war. Doch hier wird die perfekte Schönheit geschaffen. Mit nur einem Makel: Rocky ist nur schön, aber nicht sehr helle (Wobei man hier betonen muss, dass Rocky im Theaterstück nicht ganz so überragend dämlich erscheint wie im Film). Die Sexualität ist hier Selbstzweck. O’Brien kritisiert dies aber nicht. Erotik als eigener Sinn, nicht als Weg zu etwas, das ist für ihn erstrebenswert.</p>
<p><strong><em>How Sentimental</em></strong></p>
<p>Ja, auch an der Schule hatte ich damals das Bedürfnis über Rocky zu arbeiteten. Ich entwickelte neue Kostüme. Brr. Gottseidank sind meine Modelle in der Versenkung verschwunden. Nach nur ein paar Wochen hörte ich im MuLi wieder auf. Die Gründe dafür liegen im Verborgenen. Aber gehen wir in der Timeline weiter. Die neue Westend-Cast tourte 1998/99 durch Deutschland. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich sie gesehen habe, aber ein paar Mal wird es gewesen sein. So langsam entwickelte sich auch mein Gespür für Dramatik und Theater. Unabhängig von Rocky Horror, wie ich betonen muß. Ich sah mehr und mehr die Fehler in der Show. Was ist der genaue Grund für die Revolte von Riff Raff und Magenta? Und warum kommt sie so plötzlich? Warum hat Rocky eigentlich schon Muskeln, wenn er erst noch das Charles Atlas Seal of Approval braucht?! Naja. Fragen über Fragen.<br />
Langsam schlief eine Begeisterung etwas ein. Es gab das Studium, in dem sich alles ums Theater drehte – da hatte so eine Kultshow nicht wirklich mehr platz. Aber ich traf einen jungen Mann, der eine Ähnliche Geschichte hatte. Zu  zweit gingen wir noch mal geschminkt ins Theater. Und waren die einzigen. Peinlich? Naja. Irgendwie hatte sich die Show für mich totgelaufen.</p>
<p><strong><em>You need a bit of Show Treatment</em></strong></p>
<p>Shock Treatment war 1982 die ersehnte Fortsetzung zu Rocky. Ein faszinierender Film, der die weiteren Erlebnisse Brad und Janets schildert. Er war seiner Zeit weit voraus, verulkte er doch bereits damals das noch gar nicht geborene Reality TV. Die Stadt Denton ist mittlerweile ein riesiges Fernsehstudio. Der Film floppte fürchterlich, und das geplante Sequel (Shock Treatment galt ja nur als „Follow Up“) „The Return of the Old Queen“ wurde nie realisiert. Ich glaube ja fast, dass das auch so bleiben sollte. Weder das von MTV geplante Remake noch ein Sequel würden dem Kult-Charakter des Originals gut tun. In Deutschland wurde übrigens zeitgleich die Show erstmals auf Deutsch gebracht. Der Regisseur Walter „Wally“ Bockmayer wurde dazu verpflichtet. Und die Fans hassten es. Die deutsche Version von „Sweet Transvestite“ – „Spitzen-Transi“ war einfach zum gruseln. Heute verstehe ich Bockmayer. In seinem Buch „Flammende Herzen“ schreibt er über die Zeit:</p>
<p>Eines Tages kam ein Brief von der Oper Essen ins Haus geflattert mit der bescheidenen Anfrage, ob ich Lust hätte, die deutsche Erstaufführung der Rocky Horror Show zu inszenieren. Schon seit langem hatte es mich gereizt, für die Bühne zu arbeiten [...] aber ausgerechnet Rocky Horror – wo ich doch den Film haßte wie die Pest. Na ja, gar nicht mal so sehr den Film selbst, eher den Kult, der um ihn gemacht wurde. Immer wenn der Film in Köln im „Unicenter-Kino“ lief, standen anschließend die Freizeittransen im Fummel in der „Filmdose“ an der Theke und hielten sich dabei für mega-hip. Das Allerschlimmste war, daß sie dann mit vorgehaltener Hand fragten, ob man denn mal so nett sein könnte&#8230; und vielleicht&#8230; aber nur, wen es einem wirklich nichts ausmache&#8230; – „Na was schon?“ – die Rocky Horror Platte spielen könne. Ich fauchte sie immer an, ob sie denn vom Film noch nicht genug hätten. Es war die Sorte von Typen die im Karneval immer als Clown herumlaufen, ich hoffe, sie sind beim Ficken etwas phantasievoller. Huch, was habe ich jetzt wieder gesagt! Ich bitte um Verzeihung.<br />
[...]<br />
Dem Publikum gefiel es, nicht aber Richard O’Brien, dem Autor des Stücks, der extra aus London zur Premiere angereist war. Er erkannte sein Werk nicht wieder und verschwand in der Pause.</p>
<p>Die Schallplatte wurde dann aber doch ein unter Fans weltweit heißbegehrtes Sammlerstück. Und Herr Bockmayer macht mit „Sissi“ und „Elvira“ seine eigenen Kultgeschichten.</p>
<p><strong><em>The Time has come</em></strong></p>
<p>So sind wir so langsam in der Gegenwart angekommen. Nach vielen, vielen Jahren spielt die Rocky Horror Show wieder in einer großen Touring-Company in Deutschland. Gerade noch in Berlin zu gast, wird sie ab nächsten Dienstag in München gastieren. Und der Caliban wird wieder dabei sein.  Vielleicht nicht mehr so sehr der Fan wie der Teenager in den Neunzigern, aber der Nostalgiker, der mit Stück und Film viel verbindet.</p>
<p>Mein nächster runder Geburtstag steht auch an. Und ratet mal, wo ich den feiern werde? Dazu braucht man natürlich ein paar Requisieten&#8230;.</p>
<p><strong><em>You’re a hot-dog</em></strong></p>
<p>Fanverhalten. Eigenwilliges Thema. Einige spielen die Show vor der Leinwand nach. Andere schreien der Leinwand Kommentare zu. In der Bühnenfassung ist das mittlerweile ein MUST. Die Schauspieler reagieren auf die Kommentare und geben bissige Bemerkungen zurück. Für eine gute Kino-Aufführung braucht man folgendes:<br />
Reis, Wasserpistolen, Zeitungen, Konfetti, Partyhüte, Krachmacher, Gummihandschuhe und und und.<br />
Der erwähnte Hot-Dog ist allerdings nicht so prickelnd. Weder für andere Leute Kostüme noch für das Kino. Also: Bitte keine Hotdogs werfen:)<br />
Kostüme? Nun, ich finde ja Strapse nach wie vor Geschmacksfrage. Dem hab ich mich immer verweigert. Ich war froh als verrückter Transsylvanian mit großen Brillen und auffälligen Hemden unter dem schwarzen Jackett. Aber das ist wie gesagt der Hauptpunkt: Interessier Dich nicht dafür, was andere davon halten. Wenn Du die gottverdammten Strapse anziehen willst: Tu es!</p>
<p><strong><em>I can make you a man</em></strong></p>
<p>Und so wird die Rocky Horror Show und auch ihre filmische Verion mit dem kleinen Wort „Picture“ im Titel wohl noch die nächsten 34 Jahre in allen möglichen Theater rund um den Planeten laufen. Und wieder junge Leute dazu bringen, ihr Leben so zu leben, wie sie es sich erträumen. Vielleicht macht sie den ein oder anderen zum Mann –repektive Frau. Vielleicht ist sie auch nur mehr ein antiquiertes Stück, das uns mehr über die Zeit seiner Entstehung sagt als über unsere heutige Freiheit.<br />
Denn wir sind alle Superheroes!</p>
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		<title>Neustart</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 00:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Lohrenz</dc:creator>
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